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Thulebert - Der Atem des Drachen
Wenn der Nebel von der Werse aufsteigt, ist er mehr als nur Dunst. Er ist der Atem einer Kraft, die unter Dolberg schläft.
Als der Autor in seine Heimat nach Ahlen zurückkehrt, beginnt eine Suche, die tief in den feuchten Lehm der Twieluchtstraße führt. Ein unscheinbarer Fund in seinem Garten - eine karolingische Bronzeschnalle - öffnet ein Tor, das über tausend Jahre verschlossen war.
In schamanischen Reisen und tiefen Visionen begegnet er Thulebert, dem sächsischen Wächter des 8. Jahrhunderts. Er wird Zeuge eines uralten Bundes, geschlossen in einer Zeit, als die Götter noch in den Eichen wohnten. Thulebert hielt den „Atem des Drachen" im Zaum, gebunden durch eine mystische Schatulle, die tief im Fundament der St. Lambertus-Kirche verborgen wurde.
Doch der Bund ist brüchig geworden. Das Relikt ist verschollen, und die Erde beginnt zu rebellieren. Gebirgsschläge erschüttern die Zeche, die Flüsse treten über die Ufer - der Drache wird unruhig. Von den rituellen Feuern der sächsischen Vorfahren bis hin zu einem schicksalhaften Fund auf einem Dorftrödelmarkt im Sommer 2025: Dies ist die Geschichte einer Berufung.
„Thulebert - Der Atem des Drachen" erzählt von der schmalen Grenze zwischen Sage und Realität. Ein Weg zwischen Druidentum und Freimaurerei, zwischen der Verantwortung für das Land und der Erkenntnis, dass der Nebel niemals lügt.
Ein Wort des Autors:
„Ich ehre das Land, auf dem ich lebe. Der Drache mag eine Sage sein, doch die Verantwortung für die Erde, auf der wir stehen, ist bittere Realität."