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Jan Josef Liefers erzählt von seiner Ketamintherapie im frühkindlichen Alter. Sandy Graf wurde von ihrer Mutter zur Adoption freigegeben, und Bernd Liebenau kam bis zum Alter von sechs Jahren nur einmal im Monat zu seinen Eltern nach Hause. Sie stehen beispielhaft für die etwa 500 000 Wochenkinder in der DDR, die von Montagmorgen bis Freitagnachmittag fremdbetreut wurden. Sie blieben teilweise über Nacht in diesen Kinderkrippen. Die Säuglinge von Alleinerziehenden, Schichtarbeiterinnen oder Künstlern wurden bereits im Alter von sechs Wochen abgegeben. Denn in der DDR war man auf arbeitende Frauen angewiesen. Die Eltern wussten nicht, dass die Kleinkinder teilweise nachts fixiert wurden, Beruhigungsmittel bekamen oder krank in Isolierzimmer gelegt wurden. Denn sie durften die Wochenkrippen nicht betreten. Viele dieser ehemaligen Wochenkinder leiden oft noch heute unter den traumatischen Folgen. Der Journalist und Bestsellerautor ("inside Tagesschau") Alexander Teske hat nicht nur Therapeuten, Wissenschaftler und Betroffene befragt, er erzählt auch seine eigene bewegende Geschichte.
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