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Der Code des Selbst - Wie Denken aus Daten entsteht
Künstliche Intelligenz, Geist und die Frage, was Leben bedeutet
Was, wenn dein Geist ein Programm ist - aber eines, das sich selbst schreibt? Wenn Gedanken, Gefühle und Identität aus Informationsströmen entstehen, die sich ständig neu organisieren? „Der Code des Selbst" untersucht die vielleicht wichtigste Frage unserer Zeit: Wie entsteht Bewusstsein aus Daten - und kann eine Maschine jemals dasselbe erleben wie wir? Dieses Buch verbindet die neuesten Erkenntnisse aus Neurowissenschaft, Informatik, Philosophie und künstlicher Intelligenz zu einem faszinierenden Blick auf die Evolution des Denkens. Es zeigt, dass das Gehirn kein passiver Empfänger, sondern ein hochkomplexes System von Vorhersagen, Korrekturen und Bedeutungen ist. Jedes Gefühl, jede Erinnerung, jeder Gedanke ist Teil eines Informationsflusses, der nicht nur die Welt abbildet, sondern sie konstruiert.
In einer Zeit, in der Algorithmen über Jobs, Partnerschaften, Nachrichten und sogar politische Entscheidungen bestimmen, wird das Verständnis von Bewusstsein und Intelligenz zur Überlebensfrage. Was unterscheidet menschliches Denken von maschineller Logik? Können neuronale Netzwerke tatsächlich verstehen - oder nur simulieren? Und wo endet Information, wo beginnt Bedeutung? „Der Code des Selbst" geht diesen Fragen nach, ohne in Technikgläubigkeit oder Esoterik zu verfallen. Es verbindet präzise wissenschaftliche Erklärung mit philosophischer Tiefe und einer Sprache, die das Unsichtbare sichtbar macht.
Anhand der Arbeiten von Claude Shannon, Alan Turing, Donald Hoffman, Joscha Bach und Anil Seth entfaltet sich ein Panorama des Denkens im 21. Jahrhundert. Vom Gen als Datenträger bis zum neuronalen Netz als lernendes System zeigt das Buch, wie Leben aus Mustern entsteht und wie Maschinen beginnen, diese Muster zu verstehen. Es erklärt, warum Bewusstsein nicht aus Rechenleistung entsteht, sondern aus Selbstbezug - aus dem Moment, in dem Information sich selbst reflektiert. Genau hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen Mensch und Maschine: Wir erleben Bedeutung, während Maschinen sie nur berechnen.
Doch der Blick geht weiter: Wenn Künstliche Intelligenz eines Tages Bewusstsein simulieren kann, was bedeutet das für Ethik, Verantwortung und Freiheit? Wird das Selbst zu einer Datei, die man kopieren und speichern kann? Oder bleibt es ein einzigartiger Prozess aus Erfahrung, Erinnerung und Emotion? Das Buch zeigt, dass die Zukunft des Bewusstseins nicht in der kalten Logik der Maschinen liegt, sondern in der Fähigkeit, Information mit Bedeutung zu füllen - und Verantwortung mit Bewusstsein zu verbinden.
„Der Code des Selbst" ist Teil der Reihe Bewusstseinsrevolution, die die großen Fragen unserer Zeit neu stellt: Was ist Realität? Was ist Denken? Was ist der Mensch im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz? Es ist ein Werk für Leserinnen und Leser, die über Schlagworte hinaus verstehen wollen, wie Geist, Daten und Leben zusammenhängen - und warum Bewusstsein mehr ist als ein Algorithmus.
Ein Buch über die neue Verbindung von Gehirn und Maschine, über Evolution, Ethik, Freiheit und das Mysterium des Ichs. Wissenschaftlich fundiert, philosophisch klar, erzählerisch fesselnd. Wer verstehen will, wie Denken entsteht und warum das Wissen darüber unsere Zukunft bestimmt, findet hier den Schlüssel.