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Die Natur, den Kosmos, zu erkennen, gilt das Bemuhen aller groen Denker und Physiker. Auf ihren Schultern im Material der Physikund der Astronomie zu erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhalt, ware nach dem Stand der Wissenschaften ebenso moglichwie an der Zeit. Aber die Physik beschleicht, je mehr Erkenntnisse sie gewinnt, ein desto gro eres Unbehagen, das Wesen der Natur zu verkennen. Und die Philosophie hegt Zweifel, ob sie im Besitz des Wahren ist, denn dann sollte sie dessen Erfahrung in der Natur schon gemacht haben. Die Erkenntnis dieses wechselseitigen Mangels lasst beide Wissenschaften an der je anderen aber eher zweifeln, als von ihr eine Lo-sung zu erhoffen. Denn diese erforderte, dass ein Physiker der bessere Philosoph und ein Philosoph der bessere Physiker sei. Aber derAnspruch solcherart universellen Denkens liegt geistesgeschichtlich hinter uns. Jetzt kame es darauf an, den Kosmos nicht langer nachunseren Vorstellungen in Modellen abzubilden, sondern ihn, ausgehend von dem, was unbestritten und immer ist, allem voran die Naturkonstanten, im Ganzen wie im Detail neu zu uberdenken. Denn der Verlust des Details bedeutete den Verlust des Ganzen. Die Materie in all ihren Erscheinungsformen zu beobachten, zu messen und zu berechnen, ist die Aufgabe der Physik. Das betrifftaber nur 5 % der Gesamtenergie des Kosmos. Die Erkenntnis der verbleibenden 23 % Dunkler Materie und mehr noch der 72 % DunklerEnergie entzieht sich, scheint es, den Hilfsmitteln der klassischen Physik und erfordert in wechselseitiger Durchdringung die Einbeziehung der Quantenmechanik und der klassischen Philosophie. Gegen den Energiesatz ist noch nie ein Versto beobachtet worden. Er gilt der Physik als oberstes Prinzip und begrundet den Kosmosals geschlossenes System, in dem alles Beziehung aufeinander hat, was diesen allererst denkbar macht. Darauf kommt es an.