Doesn't suit? No problem! You can return items for up to 30 days
You won't go wrong with a gift voucher. The gift recipient can choose anything from our offer.
Das Ubersetzen der Komodien des Aristophanes (*um 450 v. Chr.) gilt nicht zuletzt wegen der vielen obszonen Scherze als schwierig. Vor allem die an Obszonitaten besonders reichen 'Frauenkomodien' (Lysistrate, Ekklesiazusen, Thesmophoriazusen) wurden bis zum Ende des 18. Jahrhundert kaum rezipiert oder in moderne Volkssprachen ubersetzt. Bei den ubrigen Komodien wurde das gattungsspezifische Element des Obszonen durch die Ubersetzer lange Zeit weitestgehend zuruckgedrangt. Erst in jungster Zeit erscheinen auch Ubersetzungen, die sich um eine semantisch adaquate Wiedergabe der obszonen Termini bemuhen. Die vorliegende Arbeit untersucht die ubersetzungstheoretische und -praktische Auseinandersetzung von insgesamt 11 deutschsprachigen Ubersetzern und Bearbeitern des Aristophanes (u.a. W. von Humboldt, Droysen, Schadewaldt, Holzberg, Fried, Jens) mit der Obszonitatsthematik am Beispiel der Komodie Lysistrate. Dabei werden jeweils auch Ruckschlusse auf das durch die Ubersetzung und die Behandlung des Obszonen vermittelte Aristophanes- bzw. Antikebild gezogen. Abschlieend bietet der Band eine systematische Zusammenstellung der identifizierten Ubersetzungsstrategien nach typologischen Gesichtspunkten.
Hi! I'm Libroamiko, your book advisor.
How can I help you?