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Hunderte Häftlinge aus dem Hamburger KonzentrationslagerNeuengamme mussten 1944-1945 am Ende des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeit im alten Reichsbahntunnel zwischen Lengerich (NRW) und Natrup-Hagen (Niedersachsen) leisten - erst bei dem Umbau der Tunnelröhre zur Fabrik, dann bei der Fertigung von Teilen für Jagdflugzeuge. Das Rüstungsministerium Albert Speers, die Generäle der Luftwaffe und Heinrich Himmlers SS - sie alle standen hinter dem Geheimlager A 1 Lengerich mit dem Tarnnamen "Rebhuhn". Deutsche "Wirtschaftsführer" spielten mit. Hinter Stacheldraht zusammengepfercht, litten die Häftlinge aus der Sowjetunion, Polen, Frankreich, Deutschland und anderen Ländern an Mangelernährung und unter den Schlägen der SS-Schergen. Ihr Leiden und Sterben nahm sogar nach der Räumung des Neuengammer Außenlagers Ende Mätz 1945 kein Ende. Im untergehenden Nazi-Reich wurden sie auf Gewaltmärschen und Todestransporten durch Norddeutschland getrieben. Im Mittelpunkt des Buches steht das Schicksal der Todesopfer und der Überlebende des KZ-Terrors. Aber auch Täter und Profiteure des Systems werden näher in den Blick genommen.
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